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Aktuelles aus dem Institut für Geschichte

Rückkehr zum Präsenzstudium im Wintersemester!

Liebe Studierende, die Planung des Wintersemesters hat begonnen. Wir rechnen dabei mit Studienbedingungen, die einem normalen Präsenzstudium entsprechen, und sehen uns dabei durch die klaren Ankündigungen der Bundesregierung bestärkt und ermutigt. Danach können wir im Lauf des Sommers fest mit einem Impfangebot rechnen. Ermutigt fühlen wir uns ebenso durch das kontinuierliche Engagement unserer Universitätsleitung für die Gesundheit aller Mitglieder der Universität, einschließlich der Studierenden. Es wird Einzelfälle geben, z.B. von aus gesundheitlichen Gründen noch nicht geimpften Studierenden. Auch auf diese werden wir Rücksicht nehmen und sinnvolle digitale Lösungen finden. Wir freuen uns aber sehr darauf, Sie nicht nur virtuell wiederzusehen, mit Ihnen neu ins Gespräch zu kommen und Sie dabei zu unterstützen, miteinander und mit uns zu lernen.

Digital im Gespräch:    

Digital im Gespräch: "Gestorben wird immer, die Frage ist nur wie! Leben und Sterben in Halle (Saale) im Wandel von 450 Jahren"

Am Mittwoch, den 9. Juni um 18 Uhr, werden sich Katrin Moeller, Holger Zaunstöck und Vladimir Balzer im Rahmen der Ausstellung "Heilen an Leib und Seele" in den Franckeschen Stiftungen digital gemeinsam über Epidemien, Leben und Sterben in Halle unterhalten. Unter dem Titel "Gestorben wird immer, die Frage ist nur wie! werden neueste Forschungsergebnisse diskutiert und ein besonderes Ausstellungsstück vielleicht sogar gelüftet. Schauen Sie digital herein...

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Neuerscheinung: Die Geschichte der DFG 1920 - 1973    

Neuerscheinung: Die Geschichte der DFG 1920 - 1973

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist seit ihrer Gründung im Jahr 1920 und bis heute die wichtigste Geldgeberin für die an deutschen Hochschulen betriebene Forschung. Der hallesche Historiker Patrick Wagner hat nun die Geschichte dieser Institution bis in die 1970er Jahre geschrieben. Er beschreibt die DFG als sozialen Raum, in dem die (lange Zeit ausschließlich männliche) Professorenschaft ein elitäres Selbstbild als ganzheitlich denkende Gelehrte über die politischen Systemwechsel hinweg und tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandlungen zum Trotz zu wahren suchte. In den Gremien der DFG handelten die Professoren untereinander aus, was seriöse Wissenschaft sei (und was nicht) – und über die Mittelvergabe der DFG setzten sie ihren Normen im akademischen Feld durch.

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Inschriften des Stadtgottesacker    

Inschriften des Stadtgottesacker

Als Prototyp eines außerhalb der Stadtmauern liegenden Begräbnisplatzes protestantischen Bekenntnisses wurde der Stadtgottesacker in Halle zwischen 1557 und 1590 zu einer architektonischen Einheit ausgebaut, die heute in Form und Vollständigkeit nördlich der Alpen einzigartig ist. Die Familien der städtischen Oberschicht, Ratsherren, Bürgermeister, Schöffen und Bornmeister, weiter Hofbeamte, Juristen, Mediziner und hochgestellte Theologen, ließen auf ihre Kosten das zentrale Gräberfeld mit mehr als 90 Schwibbögen umgeben. Diese Inschriften dieser Denkmäler wurden nun von Klaus Krüger vollständig ediert und übersetzt, Personen und Wappen identifiziert.

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Tag der Befreiung    

Gedenkveranstaltung zum 8. Mai 2021

76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lud der Landtag von Sachsen-Anhalt zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Prof. Silke Satjukow ordnete diesen historischen Tag in einer Festrede ein.

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Neuerscheinung: Reinhart Koselleck als Historiker    

Neuerscheinung: Reinhart Koselleck als Historiker

Neu erschienen ist ein von Manfred Hettling und Wolfang Schieder herausgegebener Band über einen der bedeutendsten Historiker Deutschlands im 20. Jahrhundert. Reinhart Koselleck (1923–2006) arbeite interdisziplinär im besten Sinne: Er prägte die Begriffsgeschichte, hat die Analyse des politischen Totenkults als Forschungsgebiet etabliert und sich in den erinnerungspolitischen Debatten seit den 1990er Jahren engagiert. Vor allem aber hat er innovative und wegweisende Beiträge zur Geschichtstheorie und zur Frage ‚historischer Zeiten‘ verfasst. Der Band bietet einen umfassenden Überblick über Kosellecks gesamte Arbeiten, die unterschiedlichen Themenfelder, seine Art des Denkens und Fragens. Die Beiträge analysieren Kosellecks „essayistische Historik“ und zeigen die Besonderheit wie das fortwirkende Potential seiner Geschichtsschreibung.

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Jahresausstellung Franckesche Stiftungen    

Jahresausstellung Franckesche Stiftungen

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert  - 1721 wurde der Grundstein für das Krankenhaus der Franckeschen Stiftungen gelegt. Die 300jährige Wiederkehr dieses Ereignisses ist der Anlass für die Jahresausstellung 2021. Dazu erscheint zum 2. Mai ein reich bebilderter wissenschaftlicher Katalog:

Heilen an Leib und Seele. Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert. Hrsg. im Auftrag der Franckeschen Stiftungen von Holger Zaunstöck und Thomas Grunewald. Halle 2021 (Kataloge der Franckeschen Stiftungen, 38).

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Besucherandrang bei Francke    

Besucherandrang bei Francke

Schon vor dreihundert herrschte im Waisenhaus ein reges Treiben durch Besuchende. Die gezielte Öffnung der Naturalienkammer und der Schulstadt für Publikum traf auf breites Interesse aller Schichten und führte zugleich auch zu erheblichen Problemen im Alltag. Die Herumführer klagten über Überlastung und Unordnung. Studenten machten Ärger und wollten sich nicht den Vorschriften fügen. Deshalb arbeiteten die Stiftungen schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts an Maßnahmen für einen geregelten Besucherverkehr. Dazu hat Holger Zaunstöck in der Onlinezeitschrift der Kunstkamera in St. Petersburg jetzt publiziert:

Museum Audiences in the Early Modern Period — Visiting the Halle Orphanage and its Collections. In: Кунсткамера │ Kunstkamera, St. Petersburg, Issue 4 (10) 2020, p. 32–48.

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„Macht aus dem Staat Gurkensalat!“ – Graphic History-Workshop im Sommersemester

„Macht aus dem Staat Gurkensalat!“ – Graphic History-Workshop im Sommersemester

Weimar, 1983: Teenager besprühen eines Nachts Hauswände mit Losungen wie „Alle Macht der Phantasie“ und „Macht aus dem Staat Gurkensalat!“. Sie werden vom SED-Staat wegen „Rowdytums“ verurteilt und in der Erfurter Andreasstraße inhaftiert. Mit ihrer Geschichte des jugendlichen Widerstandes befasst sich im Sommersemester 2021 das virtuelle Blockseminar „Jugdenwiderstand zeichnen – Ein Graphic History-Workshop “.

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100 Jahre mitteldeutsche Märzkämpfe

100 Jahre mitteldeutsche Märzkämpfe

Die Landeszentrale für politische Bildung bietet am Dienstag, den 23. März 2021, ab 13 Uhr, per Livestream eine Veranstaltung an, in der aus Anlaß des 100. Jahrestag der sogenannten „Märzkämpfe“ diese Ereignisse, ihre Ursachen und späteren Deutungen diskutiert werden.

Vor 100 Jahren war das mitteldeutsche Industriegebiet zwischen Halle (Saale), dem Mansfelder Land und Merseburg Schauplatz einer der größten sozialen Bewegungen in den frühen Jahren der Weimarer Republik. Etwa 200 Menschen starben damals, als Arbeitermilizen etwa eine Woche lang gegen paramilitärischen Polizeiverbände kämpften.

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Neuerscheinung zur Universitätsgeschichte Halle    

Neuerscheinung zur Universitätsgeschichte Halle

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die gegenwärtige hochschulpolitische Debatte über den Zusammenhang von Governance, Profilbildung und Exzellenz. Wie es um diese Zusammenhänge in den ersten Jahrzehnten der Universität Halle Anfang des 18. Jahrhunderts bestellt war, ist die Fragestellung der Arbeit. Als Ergebnis kann man festhalten, dass die für Halle unstrittige Profilbildung der dort lehrenden Gelehrten in zeitgenössisch stark nachgefragten Wissensfeldern nicht das Ergebnis hochschulpolitischer Governance war. Exzellenz verdankte sich nicht spezifischen Steuerungsversuchen, sondern nicht selten dem Zufall.

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Internationaler Frauentag 2021

MDR Kultur trifft…. Gespräch mit Silke Satjukow anlässlich des 110. Internationalen Frauentags    

MDR Kultur trifft…. Gespräch mit Silke Satjukow anlässlich des 110. Internationalen Frauentags

"Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte" forderte Clara Zetkin 1910 auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Ein Jahr später gingen erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz für ihre Rechte auf die Straße. Seit 1921 wird der Frauentag weltweit am 8. März begangen. Heute einmal mehr bleibt er ein Kampftag für die Herstellung des Menschenmöglichen für alle Geschlechter.

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Wikipedia Gender Gap verkleinern. Ein Beitrag zu Hedwig Nottebohm (1886-1968)    

Wikipedia Gender Gap verkleinern. Ein Beitrag zu Hedwig Nottebohm (1886-1968)

Wikipedia ruft zum Frauentag 2021 auf, den Gender-Gap in den biografischen Artikeln des Onlinelexikons zu beseitigen. Nur 20 % dieser Artikel berichten vom Schicksal und Wirken der Frauen. Katrin Moeller steuert zum 8. März einen Artikel zu Hedwig Nottebohm (1886-1968) bei. Die Tänzerin gründete 1915 in Halle (Saale) vermutlich die erste Ausdruckstanzschule in Deutschland und begeisterte damit zahlreiche Menschen. Weil sie im Nationalsozialismus Deutschland verließ, ist sie heute fast vergessen.

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