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100 Jahre mitteldeutsche Märzkämpfe

Livestream einer Verantaltung am 23. März 2021

Einweihung einer Figurengruppen „Märzkämpfer“ vor der 
Bezirksverwaltung Halle des MfS 1973 (BStU)

Einweihung einer Figurengruppen „Märzkämpfer“ vor der Bezirksverwaltung Halle des MfS 1973 (BStU)

Einweihung einer Figurengruppen „Märzkämpfer“ vor der
Bezirksverwaltung Halle des MfS 1973 (BStU)

Die Landeszentrale für politische Bildung bietet am Dienstag, den 23. März 2021, ab 13 Uhr, per Livestream eine Veranstaltung an, in der aus Anlaß des 100. Jahrestag der sogenannten „Märzkämpfe“ diese Ereignisse, ihre Ursachen und späteren Deutungen diskutiert werden.

Vor 100 Jahren war das mitteldeutsche Industriegebiet zwischen Halle (Saale), dem Mansfelder Land und Merseburg Schauplatz einer der größten sozialen Bewegungen in den frühen Jahren der Weimarer Republik. Etwa 200 Menschen starben damals, als Arbeitermilizen etwa eine Woche lang gegen paramilitärischen Polizeiverbände kämpften. Diese „Märzkämpfe“ hatten in der Erinnerungskultur der DDR ihren festen Platz und ihrer Protagonisten wurde alljährlich mit offiziellen Veranstaltungen gedacht.

In der Veranstaltung sprechen Patrick Wagner (Professur für Zeitgeschichte, Institut für Geschichte der MLU), Cornelia Zimmermann (stellvertretende Direktorin am Stadtmuseum Halle), Tobias Kühnel-Koschmieder (Projektmitarbeiter Stadtmuseum Halle), Marit Krätzer (Leiterin des Stasi-Unterlagen-Archivs Halle) über den Aufstand von 1921 und seine Deutungen. Die Veranstaltung wird moderiert von Maik Reichel (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt).

Die Veranstaltung kann live auf dem YouTube-Kanal der Landeszentrale  verfolgt werden:

https://www.youtube.com/watch?v=yQOqFjtFOQc   

und auf der Facebook-Seite der Landeszentrale geteilt werden:

https://www.facebook.com/events/730946950928787/   .

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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