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Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Werkzeuge zur Literaturrecherche im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Dieser "Werkzeugkasten" ist von Georg Fertig eingerichtet worden.

Wenn Schüler ein Referat halten, besorgen sie sich das nötige Wissen oft einfach aus der Wikipedia. Wenn Studenten ein Referat halten oder eine Hausarbeit schreiben, kommt dann oft immerhin der OPAC hinzu. Das reicht aber nicht. Referate und Hausarbeiten, die auf Wikipedia und ein paar im OPAC gefundenen Büchern beruhen, bringen kaum Erkenntnisse, sind frustrierend zu schreiben und zu lesen, und ziemlich oft werden sie mit „nicht bestanden“ bewertet. Viel mehr Erfolgserlebnisse haben Sie, wenn Sie sich Ihre Themen auf wissenschaftlichem Niveau bibliographisch erschließen. Genau das zu lernen, ist ein wichtiges Ziel in den ersten Semestern. Dazu gehören mehrere Schritte. Als Einstieg in jedes beliebige Thema werden Sie sich (1) in Fachenzyklopädien über das Forschungsgebiet orientieren. Das Minimum sind „Enzyklopädie der Neuzeit“ und „Enzyklopädie deutscher Geschichte“. Rasch kommen Sie weiter, wenn Sie noch mehr Nachschlagewerke zu Rate ziehen, auch solche aus der untersuchten Epoche selbst. Danach werden Sie sich (2) in die einschlägige, sich größtenteils in Aufsatzform in Fachzeitschriften und Sammelbänden abspielende Fachdiskussion einlesen (die über den OPAC nicht zu finden ist). Um einen eigenständigen und interessanten Beitrag leisten zu können, brauchen Sie schließlich (3) Quellen, die Sie mithilfe der in den Lehrveranstaltungen erworbenen Methoden systematisch analysieren. Ich liste zudem (4) einige Hinweise auf, die Ihnen beim Schreiben helfen oder überhaupt ein Gefühl dafür vermitteln sollen, was wir Historiker, besonders wir Wirtschafts- und Sozialhistoriker, hier denn eigentlich so treiben.

Nachfolgende Abkürzungen werden genutzt, um Sie ggf. über das Medium des jeweiligen Links zu informieren:

[ARI]: Abstracts, Rezensionen und Inhaltsverzeichnisse
[BK]: Bibliografien, Kataloge (z. B. OPACs etc.)
[DIG]: Digitalisate – Gescannte Bilder eines Printmediums, für die keine Textsuche oder -markierung zur Verfügung steht.
[ET]: E-Text – Transkribierte oder von vornherein elektronische Texte, mit Textsuche und  ‑markierung.
[ETD]: E-Texte mit eingescanntem Bild (z.B. durchsuchbare PDFs)
[MI] bzw. [VID] und [BILD]: Multimediainhalte – Video- und Bildmaterial
[PM]: Print-Medien
[SD]: Strukturierte Daten – (Excel-)Tabellen, Statistiken, Datenbanken und andere zur Analyse aufbereitete Daten

1. Wo schlage ich nach?

2. Wie finde ich Aufsätze und Bücher?

Achtung: Viele Angebote sind an Abonnements gebunden und deshalb nur von Rechnern der abonnierenden Institutionen aus zugänglich. Von zuhause aus sollten Sie einen VPN-Tunnel nutzen (Anleitung:  http://www.urz.uni-halle.de/dienstleistungen/virtual_private_netwok/). Die MLU Halle verfügt nicht bei allen angeführten Angeboten über einen Zugang.

2.1 Literaturrecherche allgemein

2.2 Literaturrecherche in regionen- und fachspezifischen Bibliographien

2.3 Aufsatzrecherche in Inhaltsverzeichnissen von Zeitschriften und Zeitungen

2.4 Zeitschriften und Zeitungen online

2.5 Onlinezugang zu einzelnen Zeitschriften zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte

2.6 Recherche mit Hilfe von Rezensionsorganen

2.7 Zitatnetzwerke

… dienen dazu, herauszufinden, in welchen Publikationen bestimmte ältere Publikationen zitiert werden.

2.8 Geschichtswissenschaftliche Fachportale

3. Wo finde ich Quellen und zeitgenössische Literatur?

Auch für Studierende gilt: Ohne Quellen keine Geschichte. Die wichtigsten Recherchemöglichkeiten unterhalb der Schwelle zum Archivbesuch fasst meine Broschüre „Wie finde ich Quellen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte?“ zusammen [http://www.histdata.uni-halle.de/texte/publikationen/quellensuche.pdf]. Die dort verlinkten Internetzugänge finden Sie (neben etlichen anderen) in diesem Abschnitt.

3.1 Edierte Quellen

… finden Sie normalerweise in der Bibliothek. Online findet man Editionen bzw. Transkriptionen unveröffentlichter Quellen z.B. hier:

3.2 Digitalisierte zeitgenössische Publikationen

… gibt es mittlerweile massenhaft:

3.3 Serielle Quellen

… listen nacheinander Vergleichbares auf. Die Analyseebene kann sehr „mikro“ sein (einzelne Aktienkurseinträge oder Taufen) oder auch auf einer „Makro-Ebene“ aggregiert (Jahre, Landkreise, Nationen).

3.4 Namentliche Datenverknüpfungen

… oder Metaquellen im engeren Sinne verknüpfen mehrere einzelne Einträge, sodass sich z.B. Biographien ergeben.

3.5 Oral History

… konstruiert historische Evidenz, indem Historiker selbst Menschen befragen.

3.6 Archive

… sind ein normaler Arbeitsort fortgeschrittener Studierender – nur keine Schwellenangst!

4. Was tun wir hier eigentlich?

4.1 Einführungen in die Geschichtswissenschaft allgemein

4.2 Einstiege in die Wirtschafts- und Sozialgeschichte

4.3 Andere Fächer (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)

4.4 Schreibhilfen: Gehalt und Gestalt

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