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Ontologie historischer, deutschsprachiger Berufs- und Amtsbezeichnungen

Dr. Katrin Moeller (Halle) und Robert Nasarek, M.A. (Halle)

Berufsbezeichnungen sind eine der häufigsten Angaben von individualspezifischen Quellen. Besonders in den Sozial- und Politikwissenschaften, den Geisteswissenschaften und einigen naturwissenschaftlichen Disziplinen (Sozialtopografie, Medizin, Arbeitsmedizin, Epidemiologie etc.) bieten Berufsbezeichnungen daher einen wichtigen Bezugspunkt sozialstruktureller Analysen. Dazu kommen verschiedene Formen von Berufsklassifikationen zum Einsatz. Sie lassen sich ganz allgemein in drei große Schemata einteilen. Es werden Modelle verwendet, die

  • (a) Tätigkeitsprofile und Branchen systematisieren, die
  • (b) Anforderungsniveaus, Bildungs- und Qualifikationsaspekte charakterisieren oder
  • (c) soziales Prestige und Sozialstrukturen messen (vgl. FDZ Metadatenportal-Klassifikationen 2016).

Ausgehend vom internationalen Standard moderner Berufe (International Standard Classification of Occupations (ISCO) des International Labour Office (ILO 1958; ILO 1969; ILO 2004; ILO 2008), werden auf nationaler Ebene daran angepasste Modelle entwickelt. In Deutschland hat sich die Klassifizierung der Berufe (KldB) der Agentur für Arbeit bzw. des Statistischen Bundesamtes etabliert (Bundesanstalt für Arbeit 1988 und 2011). Auf solchen Modellen aufbauend, nehmen Forscher und Forscherinnen spezifische Ausformung entlang ihrer Forschungsinteressen vor.

Ein solcher Standard existiert für deutschsprachige, historische Berufe bisher nicht. Allerdings kann international auf zwei qualitativ hochwertige historische Klassifikationsmodelle verwiesen werden: Auf das Historical International Standard Classification of Occupations (HISCO) (van Leeuwen et al. 2002) und das PST-System der Cambridge Group um Wrigley und Davies (Wrigley 2010). Sie zeichnen sich durch eine theoretisch nachvollziehbare Konzeption der Tätigkeit aus, beinhalten bisher aber kaum deutschsprachige Berufsnamen. Die Datenbasis konzentriert sich insgesamt auf das 19./20. Jahrhundert und fußt auf den meist schon älteren internationalen Klassifikationssystemen (z. B. HISCO auf die ILO 1969).

Projekte in der historischen, deutschsprachigen Forschung entwickelten mit wenig Ausnahmen aufgrund des hohen personellen Aufwands Systematiken häufig induktiv, legten Tätigkeitsprofile aufgrund des Vorwissens fest und dokumentierten die Einordnung der Berufe kaum. Daher entwickeln Forschungsprojekte jeweils neue Klassifizierungsmodelle, was eine Vielzahl nicht vergleichbarer Ergebnisse und für das einzelne Projekt ein enorm zeitaufwendiges Verfahren produziert. Dies schmälert den wissenschaftlichen Mehrwert, da die Ergebnisse von sozialstrukturellen Aussagen und Analysen letztlich nicht reproduzierbar sind. Zudem unterbleibt bei solchen Vorhaben sowohl eine konzeptionelle als auch eine direkte Anbindung an moderne Klassifikationsmodelle, da diese keine unmittelbare „Schnittstelle“ zu historischer Beruflichkeit bieten.

Ziele der Ontologie der Berufs- und Amtsbezeichnungen

Mit der Ontologie deutschsprachiger Berufs- und Amtsbezeichnungen möchten wir diese Lücke schließen und eine Berufssystematik für historische, deutschsprachige Berufe entwickeln, die sowohl an die (modernen) Klassifikationssysteme anknüpfen (Klassifikation der Berufe 2010: Wiemer et al. 2011) als auch die deutschen Berufsbezeichnungen für internationale, historische Klassifikationssysteme (HISCO, PST) anschlussfähig macht und die sowohl als maschinenlesbare Ontologie als auch mittels eines Webservices für einen individuellen Zugriff genutzt werden kann.

Dieser Service vereint genuin geisteswissenschaftlich-fachliche Fragestellungen mit Techniken und Möglichkeiten der Digital Humanities (Metadatenproduktion, Text Mining, Normdaten). Der hohe Mehrwert für die wissenschaftliche Analyse und die enorme Arbeitserleichterung sollte erheblich dazu beitragen, auf positive Weise tatsächlich einen anreizbildenden Standard zu etablieren, zumal dieser dann auch international anschlussfähig sein wird. Da sich die meisten Klassifizierungsmodelle auf Berufssysteme des 19./20. Jahrhundert konzentrieren, möchten wir diese Systematiken um Beruflichkeit der Frühen Neuzeit und des Spätmittelalters erweitern. Im Einzelnen umfasst dieser Service:

  • Die Etablierung eines Standards zur Normierung von deutschsprachigen Berufsbezeichnungen. Dazu stehen ca. 200.000 Varianten von historischen Berufsschreibungen zur Verfügung, die sich in ca. 20.000 normierte Einheitsbezeichnungen zusammenfassen lassen. Dieser enorme Korpus ist Ergebnis jahrelanger eigener Datenproduktionen und Kooperationen mit qualitativ hochrangigen Projekten. Im Gegensatz zu vielen (meist sammelnden, aber nicht systematisierenden) Handbüchern, Lexika und anderen gedruckten Kompendien (Ebener 2015; Gerholz 2005; Haemmerle 1933; Molle 1975; Palla 2014; Puchner / Stadler 1935; Reith 1991; Ulm-Sanford 1975) werden die Originalschreibungen der Varianten erhalten. Dies ermöglicht einen hohen Mehrwert für interdisziplinäre Zugriffe z.B. linguistische und etymologische Analysen, aber auch für den technischen Vorgang der Normierung und Zuweisung der Kodierung in einer Vielzahl von Erschließungsprojekten. Damit bietet das Werkzeug eine außerordentlich gute Grundlage zur Erschließung (Lemmatisierung und Kodierung) von textuellen Quellen jeder Art, in denen Berufsbezeichnungen vorkommen.
  • Um die Klassifizierung zu erleichtern, wie auch einen Informationsverlust durch die Klassifizierung zu verhindern, werden alle Berufsbezeichnungen zunächst in kategorial geordnete semantische Einheiten aufgetrennt. Die Kategorien dazu haben wir zunächst über eine induktive Inhaltsanalyse des Quellenmaterials (Berufsnennungen) und historischer Lexika gewonnen. Daraus modellieren wir ein theoriegeleitetes Verfahren zur Systematisierung dieser Berufe. Diese semantische Trennung und Normierung der Namenseinheiten ermöglicht später eine individuell flexible inhaltliche Auswahl verschiedener logischer Einheiten (Topic Modeling) nach eigenen Prinzipien wie ebenso eine Entwicklung tatsächlich historischer Berufsdefinitionen. Sie fördert erheblich die Nutzbarkeit des Angebots für unterschiedlichste Anforderungen. Diese Vorgehensweise unterscheidet das Projekt von allen anderen rein auf ID-Identifikatioren zugeschnittenen Verfahren und macht es wesentlich flexibler und breiter für verschiedenste Bedürfnisse geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung anwendbar. Bei herkömmlichen Verfahren kann lediglich über eine fest zugewiesene ID-Nummer auf den verschiedenen Ebenen des Kodierungssystem klassifiziert und sortiert werden. In dem hier vorgeschlagenen Modell erfolgt zusätzlich auch auf der semantischen Ebene die Möglichkeit zum intuitiven Systematisieren, Anordnen und Auswählen. Dies gilt auch für alle weiteren Informationen (Geschlecht, Herrschaft, Rechtsbeziehungen, Ruhestand, Karriere etc.), die mit typisch frühneuzeitlichen, quellenbasierten Berufsbezeichnungen einhergehen und in moderne Berufssystematiken meist keinen Eingang finden.
Visualisierung der Klassifikation von Berufen

Visualisierung der Klassifikation von Berufen

Visualisierung der Klassifikation von Berufen

  • Zur Klassifizierung von Berufen werden aus Lexika des 17./18. Jahrhunderts Tätigkeitsbeschreibungen abstrahiert, welche die Anforderungsprofile und Kompetenzen einzelner Berufe definieren. Sie dienen dem Abgleich mit modernen Tätigkeitsprofilen und erlauben erstmals überhaupt eine tätigkeitsgenaue Zuordnung historischer Berufe. Dieser Arbeitsschritt bietet zudem hervorragende Möglichkeiten zur fachwissenschaftlichen Analyse, werden auf diese Weise doch Definitions-kriterien frühneuzeitlicher Beruflichkeit überhaupt ermittelt und mittels einer logischen Auszeichnung auffindbar und auswertbar. Grundlage dazu bildet eine sehr feingliedrige inhaltliche Kategorisierung von Berufsnamensartikeln in 15 unterschiedlichen frühneuzeitlichen Lexika, die wir einer genauen quellenkritischen Analyse unterzogen haben. Für einzelne Berufsgruppen haben wir hinreichend spezifische Lexika ermittelt, die zur Analyse frühneuzeitlicher Tätigkeitsprofile effektiv und effizient genutzt werden können.
  • Die Tätigkeitsprofile ermöglichen die nachvollziehbare, transparente Einordnung von Berufsbezeichnungen zum bereits existierenden englischsprachigen Berufsklassifizierungssystem HISCO. Momentan gibt es in HISCO lediglich 1.306 deutschsprachige Berufsbezeichnungen. Die Daten wurden nicht von einem Muttersprachler kodiert, weshalb viele Zuordnungen korrigiert werden müssten. Die Kodierung von HISCO ermöglicht das Mapping weiterer historischer Klassifikationsmodelle wie HISCLASS oder PST. Da HISCO moderne Beruflichkeit misst, ist eine Erweiterung und Präzisierung für die Berufe der Frühen Neuzeit unerlässlich (van Leeuwen et al. 2002; HISCO Tree Of Occupational Groups [http://historyofwork.iisg.nl/major.php]   ).
  • Zudem werden die Einheitsbezeichnungen der KldB 2010 zugeordnet. Sie bieten nicht nur einen Zugriff auf (weitere) moderne Berufsklassifikationsmodelle, sondern durch den theoretischen Perspektivwechsel auch eine Systematisierung nach Anforderungsprofilen (Wiemer 2011).
Vergleich des Artikels "Bader" bei Adelung und Zedler, Bilder: Robert Nasarek

Vergleich des Artikels "Bader" bei Adelung und Zedler, Bilder: Robert Nasarek

Vergleich des Artikels "Bader" bei Adelung und Zedler, Bilder: Robert Nasarek

  • Die offenen Daten ermöglichen es Nutzern, transkribierte, quellenbasierte Originalberufsbezeichnungen zu normalisieren und automatisiert in ein ausgewähltes Kodierungssystem zu überführen.
  • Varianten, die keine automatisierte Kodierung ermöglichen, können anschließend recherchiert, kodiert und in das Kompendium übertragen werden. Das Werkzeug ist damit beliebig erweiterbar und offen für kollaborative (aber kontrollierte) Arbeitsverfahren. Das Projekt entwickelt ein Geschäftsmodell, wie solche Daten als Teil eines Serviceangebots nachkodiert und integriert werden können, ohne dass die Datenqualität darunter leidet. Tendenziell wird die raumzeitliche Dimension einzelner Berufsnamen bzw. Berufe damit zu einem späteren Zeitpunkt der Datenerhebung historisch messbar. Als Teil der langfristigen Infrastruktureinrichtung DARIAH soll die Ontologie der Berufe durch die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek auf Dauer angeboten werden.

Literatur

  • Brandenburg, Hajo / Gehrmann, Rolf / Krüger, Kersten / Künne, Andreas / Rüffer, Jörn (1991): Berufe in Altona. Berufssystematik für eine präindustrielle Stadtgesellschaft anhand der Volkszählung. Kiel: Arbeitskreis für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins.
  • Brückner, Carola / Möhle, Sylvia / Pröve, Ralf / Roschmann, Joachim (1988): Vom Fremden zum Bürger: Zuwanderer in Göttingen 1700-1755. In: Hermann Wellenreuther (Hg.): Göttingen 1690-1755. Studien zur Sozialgeschichte einer Stadt. Göttingen (Göttinger Universitätsschriften. Serie A, Schriften, Bd. 9), S. 88–174.
  • Bundesanstalt für Arbeit (1988): Klassifizierung der Berufe. Systematisches und alphabetisches Verzeichnis der Berufsbenennungen. Nürnberg. Online verfügbar unter http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikation-der-Berufe/KldB1975-1992/Generische-Publikationen/KldB1988-Systematischer-Teil.pdf,    zuletzt geprüft am 07.06.2016.
  • Bundesanstalt für Arbeit (2011): Klassifikation der Berufe 2010. Systematischer und alphabetischer Teil mit Erläuterungen. 2 Bände. Nürnberg (1). Online verfügbar unter https://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikation-der-Berufe/KldB2010/Printausgabe-KldB-2010/Generische-Publikationen/KldB2010-Printversion-Band1.pdf,    zuletzt geprüft am 07.06.2016.
  • Ebeling, Dietrich (1987): Bürgertum und Pöbel. Wirtschaft und Gesellschaft Kölns im 18. Jahrhundert. Köln (Städteforschung. Reihe A, Darstellungen, Bd. 26).
  • Ebner, Jakob (2015) Wörterbuch historischer Berufsbezeichnungen. Berlin u.a.
  • Fischer, Volker (2000): Stadt und Bürgertum in Kurhessen. Kommunalreform und Wandel der städtischen Gesellschaft 1814-1848. Kassel (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde, 35).
  • François, Etienne (1982): Koblenz im 18. Jahrhundert. Zur Sozial- und Bevölkerungsstruktur einer deutschen Residenzstadt. Göttingen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Bd. 72).
  • Gerber, Roland (2001): Gott ist Burger zu Bern. Eine spätmittelalterliche Stadtgesellschaft zwischen Herrschaftsbildung und sozialem Ausgleich. Weimar (Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte, 39).
  • Gerholz, Heinrich (2005): Gerholz-Kartei, Eine Sammlung alter Berufsbezeichnungen, Lübeck.
  • Haemmerle, Albert (1966): Alphabetisches Verzeichnis der Berufs- und Standesbezeichnungen vom ausgehenden Mittelalter bis zur neueren Zeit, (Reprografischer Nachdruck der Ausgabe München 1933), Hildesheim.
  • Hahn, Hans-Werner (1991): Altständisches Bürgertum zwischen Beharrung und Wandel. Wetzlar, 1689-1870. München (Stadt und Bürgertum, Bd. 2).
  • Hettling, Manfred (1999): Politische Bürgerlichkeit. Der Bürger zwischen Individualität und Vergesellschaftung in Deutschland und der Schweiz von 1860 bis 1918. Göttingen.
  • ILO (1958): International Standard Classification of Occupations. Geneva. Online verfügbar unter http://www.ilo.org/public/libdoc/ilo/1958/58B09_81_engl.pdf,    zuletzt geprüft am 31.05.2016.
  • ILO (1969): International Standard Classification of Occupations. Revised Edition 1968. Geneva.
  • ILO (2004): ISCO-88. Main Objectives. Online verfügbar unter http://www.ilo.org/public/english/bureau/stat/isco/isco88/publ1.htm,    zuletzt geprüft am 06.07.2016.
  • ILO (2008): Resolution Concerning Updating ISCO 1 Resolution Concerning Updating the International Standard Classification of Occupations. Online verfügbar unter http://www.ilo.org/public/english/bureau/stat/isco/docs/resol08.pdf,    zuletzt geprüft am 31.05.2016.
  • Jägers, Regine (2001): Duisburg im 18. Jahrhundert. Sozialstruktur und Bevölkerungsbewegung einer niederrheinischen Kleinstadt im Ancien Regime (1713-1814). Köln (Rheinisches Archiv, 143).
  • Kill, Susanne (2001): Das Bürgertum in Münster 1770-1870. bürgerliche Selbstbestimmung im Spannungsfeld von Kirche und Staat. München.
  • Kroll, Stefan (1997): Stadtgesellschaft und Krieg. Sozialstruktur, Bevölkerung und Wirtschaft in Stralsund und Stade 1700 bis 1715. Göttingen (Göttinger Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Bd. 18).
  • Krüger, Kersten (1986): Sozialstruktur der Stadt Oldenburg 1630 und 1678. Analysen in historischer Finanzsoziologie anhand staatlicher Steuerregister. Oldenburg.
  • Laufer, Wolfgang (1973): Die Sozialstruktur der Stadt Trier in der frühen Neuzeit. Bonn (Rheinisches Archiv, 86).
  • Lundgreen, Margret Kraul; Ditt, Karl (1988): Bildungschancen und soziale Mobilität in der städtischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Göttingen.
  • Manke, Matthias (2000): Rostock zwischen Revolution und Biedermeier. Alltag und Sozialstruktur. Rostock (Rostocker Studien zur Regionalgeschichte, Bd. 1).
  • Molle, Fritz (1975): Wörterbuch der Berufs- und Berufstätigkeitsbezeichnungen, Wolfenbüttel .
  • Müller, Christina (1992): Karlsruhe im 18. Jahrhundert. Zur Genese und zur sozialen Schichtung einer residenzstädtischen Bevölkerung. Karlsruhe (Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte, 1).
  • Palla, Rudi (2014): Verschwundene Arbeit. Das Buch der untergegangenen Berufe. Wien.
  • Paulus, Wiebke / Matthes, Britta (2013): Klassifikation der Berufe. Struktur, Codierung und Umsteigeschlüssel. Online verfügbar unter http://doku.iab.de/fdz/reporte/2013/MR_08-13.pdf,    zuletzt geprüft am 11.06.2016.
  • Puchner, Karl / Stadler, Josef Klemens (1935): Lateinische Berufsbezeichnungen in Pfarrmatrikeln und sonstigen orts- und familiengeschichtlichen Quellen, Hirschenhausen (Obby).
  • Raschke, Helga (2001): Bevölkerung und Handwerk einer thüringischen Residenzstadt. Gotha zwischen 1640 und 1740. 1. Aufl. Jena (Palmbaum Texte. Kulturgeschichte, Bd. 9).
  • Reith, Reinhold (1991): Lexikon des alten Handwerks. Vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. München.
  • Rödel, Walter Gerd (1985): Mainz und seine Bevölkerung im 17. und 18. Jahrhundert. Demographische Entwicklung, Lebensverhältnisse und soziale Strukturen in einer geistlichen Residenzstadt. Stuttgart (Geschichtliche Landeskunde, Bd. 28).
  • Sachse, Wieland (1987): Göttingen im 18. und 19. Jahrhundert. Zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur einer deutschen Universitätsstadt. Göttingen (Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen, Bd. 15).
  • Schüren, Reinhard (1989): Soziale Mobilität. Muster, Veränderungen und Bedingungen im 19. und 20. Jahrhundert. St. Katharinen.
  • Schüren, Reinhard (1989): Soziale Mobilität: Muster, Veränderungen und Bedingungen im 19. und 20. Jahrhundert. St. Katharinen.
  • Statistisches Bundesamt (1992): Klassifikation der Berufe 1992 (KldB 92). Gliederungsstruktur bis zur 4 Steller-Ebene. Stuttgart: Metzler-Poeschel. Online verfügbar unter https://www.destatis.de/DE/Methoden/Klassifikationen/Berufe/klassifikationkldb92_4st.pdf?__blob=publicationFile,    zuletzt geprüft am 06.06.2016.
  • Straubel, Rolf (1995): Frankfurt (Oder) und Potsdam am Ende des Alten Reiches. Studien zur städtischen Wirtschafts- und Sozialstruktur. 1. Aufl. Potsdam (Quellen und Studien zur Geschichte und Kultur Brandenburg--Preussens und des Alten Reiches, Bd. 2).
  • Ulm-Sanford, Gerlinde (1975): Wörterbuch von Berufsbezeichnungen aus dem siebzehnten Jahrhundert, gesammelt aus den Wiener Totenprotokollen der Jahre 1648 - 1668 und einigen weiteren Quellen, Bern 1975.
  • van Leeuwen, Marco H.D. / Maas, Ineke / Miles, Andrew (2002): Historical international standard classification of occupations. Leuven.
  • Weichel, Thomas (1993a): Die Berufsstruktur der Städte - erste Ergebnisse und Vergleiche. In: Lothar Gall (Hg.): Stadt und Bürgertum im Übergang von der traditionalen zur modernen Gesellschaft. München (Historische Zeitschrift. Beihefte, n.F., Bd. 16), S. 51–74.
  • Weichel, Thomas (1993b): Die Bürger in ihrer beruflichen und sozialen Stellung. In: Lothar Gall (Hg.): Stadt und Bürgertum im Übergang von der traditionalen zur modernen Gesellschaft. München (Historische Zeitschrift. Beihefte, n.F., Bd. 16), S. 93–103.
  • Weichel, Thomas (1997): Die Bürger von Wiesbaden. von der Landstadt zur "Weltkurstadt", 1780 1914. München.

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