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Fremdverstehen als Problem der Kulturgeschichte

Fremdverstehen als Problem der Kulturgeschichte

Formen des Kulturkontakts und der Wissensproduktion über das Fremde werden in einem von der VW-Stiftung geförderten Projekt mit dem Titel "Die hallische Indien-Mission als Gegenstand der Kulturgeschichte. Modelle des Fremdverstehens" untersucht. Das Projekt setzt sich zum Ziel, anhand der hallischen Indien-Mission in Tranquebar im 18. und frühen 19. Jahrhundert vielschichtige, über die Christianisierung hinausweisende Prozesse der Fremdwahrnehmung aus europäischen und indischen Perspektiven aufzudecken. Ein integrativer, kulturgeschichtlicher Ansatz wird angestrebt, um Prozesse der Differenzierung sowie die vielfältigen Verständigungsräume zwischen den Kulturen zu untersuchen, wie sie von Situation zu Situation geschichtlichen Wandels entstehen. Bikulturelle Kompetenz prägt dieses Forschungsdesign auf mehrfache Weise.

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