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Forschung

- Zusammenfassung zum Schulpraktikum WS 2003/04
(Power-Point-Präsentation, 19 MB)
koll04boettcher.pps (externe Datei)

Karten und Geschichte

Historische Karten als Quellenart und Geschichtskarten als raumgebundene modellhafte zeitgemäße Darstellungen von historischen Phänomenen erfordern hinsichtlich ihrer Gestaltung und Nutzung die spezifische didaktische und methodische Aufmerksamkeit.
Auf dem Gebiet der Kartengestaltung liegen besonders zum mitteldeutschen Raum Geschichtswandkarten und ein Geschichtsatlas vor. Für die Putzger-Neuausgabe, den "Putzger 2000", wurden eine größere Anzahl von Kartenserien und Einzelkarten konzipiert und kartographisch umgesetzt.
Den Ansprüchen an die Kartennutzung soll die geplante Monographie "Kartenarbeit und historisches Lernen" gerecht werden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Propagandakarte als spezifische Quellenart. Hier gilt es, deren Multifunktion zu behandeln, die zum Teil engere Bezüge zur Druckgraphik und Propagandistik als zur Kartographie aufweist. Im Mittelpunkt stehen deutsche Propagandakarten der 20er und 30er Jahre, die Kartenmacher und deren Adressaten.


Geschichtskultur und Geschichtsdidaktik

Geschichtskultur als Realisierung von Geschichtsbewußtsein meint die lebensweltliche Verarbeitung von Geschichte in Medien und Institutionen der Gegenwart. Dabei wird besonders auf die gesellschaftliche und soziale Einbindung von Medien und Institutionen der Geschichtskultur geachtet. Besonderer Schwerpunkt in diesem Projekt ist die Institution des Museums, die in zwei Teilaspekten untersucht wird. Der eine Schwerpunkt liegt auf der historischen Entwicklung der Museen (Dissertationsprojekte Thorsten Heese und Katrin Hempel), den anderen Schwerpunkt bildet die Entwicklung museumsdidaktischer Konzepte und die Entwicklung von Begleitmaterialien. Der Praxisbezug wurde dabei durch die Mitarbeit an Ausstellungsprojekten hergestellt: Landesausstellung Sachsen-Anhalt “mittendrin” (1999) und Europaausstellung “Otto der Große” (Christina Böttcher, Thorsten Heese, Hans-Jürgen Pandel).


Bericht zum Schulpraktikum 2003

Anliegen der Schulpraktika für die Lehrämter Geschichte für Gymnasien, Sekundarschule, Sonderschule


Anliegen der Schulpraktika ist es, die bislang in den pädagogischen, psychologischen, geschichtsdidaktischen und fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen mit Bezug auf den Geschichtsunterricht zu erproben und theoriegetragen zu reflektieren. Die erworbenen Kompetenzen sollten als Maßstab für Planung und Reflexion von eigenem Unterricht und zur Analyse und Einschätzung von hospitiertem Unterrichts dienen. Um Einblicke in das unterschiedliche Lern- und Leistungsniveau sowie die lernpsychologischen Besonderheiten der Sek.I , Sek.II und Sonderschule zu erhalten, sollen Erfahrungen in einem breiteren Spektrum von Klassenstufen, einschließlich der Abiturstufe, gesammelt werden. Gleichrangig zu den Planungsarbeiten und den Bemühungen um eine anspruchsvolle Umsetzung, sollen Reflexionen zum hospitierten und selbst praktizierten Unterricht erfolgen. Diese sind feste Bestandteile aller Hospitationsprotokolle und Planungsunterlagen. Gleichzeitig stellen sie die empirische Grundlage für jene Beiträge des Kolloquiums dar, die sich mit den Resultaten der Praktikumshospitationen und Unterrichtsarbeit der Studenten befassen. Um eine effektive Ausbildung in den Praktika zu erreichen, bitten wir Sie, ihren Mentorinnen und Mentoren Informationen über den erreichten Ausbildungsstand zu vermitteln (Einblicke in Ausbildungsmaterialien der Schulpraktischen Übungen, Übersicht über bislang absolvierte Ausbildungsfelder in Geschichte, Geschichtsdidaktik, Praktika ... ) Es wird empfohlen, dass Sie sich selbst für die jeweiligen Praktika überschaubare didaktische und methodische Schwerpunkte setzen und dazu Hilfs- und Beratungsangebote Ihrer Mentoren /Mentorinnen einholen. Diese Schwerpunkte sind im Praktikumsordner und in den jeweiligen Stunden auszuweisen und hinsichtlich der erreichten Fortschritte und Probleme zu dokumentieren und zu diskutieren. Alle Lektionsentwürfe und Hospitationsprotokolle sind gemäß den Anforderungen der bisherigen schulpraktischen Ausbildung und die in der Übung "Vorbereitung des Praktikums" gesetzten Maßstäbe anzufertigen( siehe Anlagen). Diese Anforderungen betreffen Lernzielsetzung, didaktisch- methodische Struktur der Stunde, Medieneinsatz, Planung von Schüleraktivitäten, soziale Lernformen und Erwartungshorizonte für schwerpunktmäßig gesetzte Schüleraktivitäten..


Anliegen des Schulpraktikums ist es, die bislang in den pädagogischen, psychologischen, geschichtsdidaktischen und fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen mit Bezug auf den Geschichtsunterricht zu erproben und theoriegetragen zu reflektieren. Die erworbenen Kompetenzen sollten als Maßstab für Planung und Reflexion von eigenem Unterricht und zur Analyse und Einschätzung von hospitiertem Unterrichts dienen. Um Einblicke in das unterschiedliche Lern- und Leistungsniveau sowie die lernpsychologischen Besonderheiten der Sek.I , Sek.II und Sonderschule zu erhalten, sollten nach Möglichkeit Erfahrungen in einem breiteren Spektrum von Klassenstufen, einschließlich der Abiturstufe, gesammelt werden. Gleichrangig zu den fachlich orientierten Planungsarbeiten und den Bemühungen um eine niveauvolle Umsetzung sollen Reflexionen zum hospitierten Unterricht und zum selbst praktizierten Unterricht erfolgen. Die Reflexionen sind fester Bestandteil der Hospitationsprotokolle und Planungsunterlagen, für die Beiträge des Kolloquiums, die sich mit den Resultaten der Praktikumshospitationen und Unterrichtsarbeit der Studenten befassen, bilden sie die empirische Grundlage. Um eine effektive Ausbildung in den Praktika zu erreichen, bitten wir Sie, ihren Mentorinnen und Mentoren Informationen über den erreichten Ausbildungsstand zu vermitteln (Einblicke in Ausbildungsmaterialien der Schulpraktischen Übungen, Übersicht über bislang absolvierte Ausbildungsfelder in Geschichte, Geschichtsdidaktik, Praktika ... ) Es wird empfohlen, dass Sie sich selbst für die jeweiligen Praktika überschaubare didaktische und methodische Schwerpunkte setzen und dazu Hilfs- und Beratungsangebote Ihrer Mentoren /Mentorinnen einholen. Diese Schwerpunkte sind im Praktikumsordner und in den jeweiligen Stunden auszuweisen und hinsichtlich der erreichten Fortschritte und Probleme zu dokumentieren und zu diskutieren. Alle Lektionsentwürfe und Hospitationsprotokolle sind gemäß den Anforderungen der bisherigen schulpraktischen Ausbildung und die in der Übung "Vorbereitung des Praktikums" gesetzten Maßstäbe anzufertigen( siehe Anlagen). Diese Anforderungen betreffen Lernzielsetzung, didaktisch- methodische Struktur der Stunde, Medieneinsatz, Planung von Schüleraktivitäten, soziale Lernformen und Erwartungshorizonte für schwerpunktmäßig gesetzte Schüleraktivitäten..


Orientierungen für das Schulpraktikum und Auswertungskolloquium


Anliegen der Schulpraktika ist es, die bislang in den pädagogischen, psychologischen, geschichtsdidaktischen und fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen im Geschichtsunterricht zu erproben und theoriegetragen zu reflektieren. Die erworbenen Kompetenzen sollten als Maßstab für Planung, Gestaltung und Reflexion von eigenem Unterricht und zur Analyse von hospitiertem Unterrichts dienen. Um Einblicke in das unterschiedliche Lern- und Leistungsniveau, sowie die lernpsychologischen Besonderheiten der Sek.I , Sek.II und Sonderschule zu erhalten, sollen Erfahrungen in einem breiteren Spektrum von Klassenstufen, einschließlich der Abiturstufe, gesammelt werden. Ein wesentlicher Aspekt des Praktikums besteht darin, dass alle Studentinnen und Studenten Erprobungen zu einem vereinbarten fachdidaktischen Schwerpunkt durchführen. Auf der Grundlage ihrer geschichtsdidaktischen Kenntnisse sollen effektive Formen der methodischen Umsetzung im Unterricht geplant, realisiert, diskutiert und reflektiert werden. Das maßgeblich von den Studenten organisierte Praktikumskolloquium bildet den organisatorischen Rahmen, um die gewonnenen Erfahrungen durch die jeweiligen der Beiträge vorzustellen, zu diskutieren und den Ausbildungshorizont zu erweitern. Die als Ausstellung konzipierte Posterpräsentation gestattet es einer breiteren Öffentlichkeit für einige Wochen Einblicke in den Ausbildungsstand der studentischen Praktikanten.

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