Lehrveranstaltungen
| Fußball und Politik in Deutschland 1954-1990 (zusammen mit Patrick Wagner) |
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| Typ alt: Hauptseminar (ZG) Typ neu: Schreibwerkstatt Modul Schreibwerkstatt und Argumentationstechnicken Zeit: Di. 9.00-12.00 Uhr Ort: IfG, SR 225 |
| Der Fußballsport nimmt einen wichtigen Platz in der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte Deutschlands ein. So dienten in der „alten“ Bundesrepublik die Erfolge der Nationalmannschaft in nicht unerheblichem Maße der Identitätsstiftung und nationalen Selbstverortung. Die Geschichtswissenschaft hat in den vergangenen Jahren die Bedeutung des Fußballs zwar erkannt, jedoch steht die Forschung, insbesondere für die Zeit nach 1954, noch immer am Anfang. Wir möchten uns im Rahmen dieses Seminars mit Ihnen gemeinsam in diesen Bereich vorwagen und die politische und gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs zwischen 1954 und 1990 beleuchten. Detailliertes Fußballfachwissen ist für die Teilnahme am Seminar nicht erforderlich, dafür aber der kritische, sehr gerne auch fußballfremde Blick engagierter Studentinnen und Studenten. Das Seminar ist dreistündig angelegt und erfordert pro Woche etwa einen vollen Arbeitstag Vor- und Nachbereitung. Die Teilnehmer müssen damit rechnen, pro Woche etwa 60 Seiten zu lesen und anhand dieser Lektüre von Woche zu Woche eigene Texte von jeweils etwa zwei Seiten Umfang zu verfassen. |
| Einführende Literatur: Christiane Eisenberg: Sportgeschichte. Eine Dimension der modernen Kulturgeschichte, in: Geschichte und Gesellschaft 23 (1997), S. 295-310; Gunter Gebauer: Die Bundesliga, in: Etienne François/Hagen Schulze (Hg.): Deutsche Erinnerungsorte II, München 2001, S. 450-468; Alfred Wahl: Fußball und Nation in Frankreich und Deutschland, in: Etienne François/Hannes Siegrist/Jakob Vogel (Hgg.): Nation und Emotion. Deutschland und Frankreich im Vergleich. 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 1995, S.342-352. |
