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Höfische Aufklärung: Forschungsstand

In den Sozial- und Kulturwissenschaften spielen im Zusammenhang Hof und Aufklärung bisher drei Interpretamente eine prominente Rolle, die den Blick auf den Themenbereich Hof und Aufklärung aber eher verstellt denn geschärft haben.

Klassisch geworden ist der Begriff des „Aufgeklärten Absolutismus“ (Despotisme éclairé; „enlightened despotism“) (Aretin 1974, Birtsch 1996, Scott 1990). Aufklärung wird in dieser Vorstellung entweder zu einem Regierungsprogramm oder zu einem Mittel der Selbstdarstellung politischer Akteure; es ist entweder Synonym für eine politische Reformagenda (Birtsch 1996b, Birtsch 1996a, Baumgart 2005, Kunisch 1999, S. 31-36, Demel 1993, Walker 2016) oder aber bezeichnet einen letztlich nicht überwindbaren Widerspruch zwischen Regierungshandeln und einem aufgeklärten, emanzipatorischen Projekt (Vierhaus 1974, Sellin 1976, Sellin 1981). Ohne an dieser Stelle die Plausibilität des Begriffs zu diskutieren oder auf grundlegende Kritik am Begriff des Absolutismus einzugehen, ist es augenfällig, dass die mit dem „Aufgeklärten Absolutismus“ formulierte Bindung von Aufklärung und Monarchie ohne Rekurs auf den Fürstenhof als sozialen und politischen Kommunikationsraum auskommt. „Aufgeklärter Absolutismus“ erscheint so geradezu als Synonym einer Abkehr des Herrschers vom Fürstenhof als eines sozialen und politischen Zentrums. Dies trifft sogar auf jene Höfe zu, für die ein von leitenden Ministern (und damit Angehörigen eines Hofes) eher denn den Herrschern selbst vorangetriebener „Reformabsolutismus“ postuliert worden ist (Martens 1996). Genau dies erscheint diskussionswürdig und sollte mit Blick auf die sehr unterschiedlichen Fürstenhöfe im Europa des 18. Jahrhunderts erneut kritisch diskutiert werden.

Ebenfalls mittlerweile klassisch geworden ist das Konzept der Genese politischer Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert, d. h. der von Jürgen Habermas postulierte Strukturwandel von einer repräsentativen zu einer kritisch-räsonierenden bürgerlichen Öffentlichkeit in der Epoche der Aufklärung (Habermas 1991). Für Habermas verkörpert der Fürstenhof die überkommene Bühne zur theatralischen Zurschaustellung fürstlicher Herrschaft, die im Laufe des 18. Jahrhunderts von einer sich herausbildenden bürgerlichen Öffentlichkeit jenseits der Fürstenhöfe, die sich in Salons, den Zeitungen und Zeitschriften, den Aufklärungssozietäten etc. konstituiert, abgelöst wird (Gestrich 1994, Im Hof 1982, Im Hof 1993, Jacob 1994, Lilti 2015). In diesem Transformationsmodell erscheinen antihöfische Diskurse, Adelskritik, Luxuskritik und Zeremoniellkritik wie eine Kritik der sich etablierenden bürgerlichen Öffentlichkeit an der Welt der Fürstenhöfe – und so sind sie von zahlreichen Historikern auch gedeutet worden (Differenzierter: Bauer 2013). Allerdings hat die neuere Forschung nicht nur das Habermassche Modell einer grundlegenden Kritik unterzogen, sondern auch genau aufgezeigt, dass die Fürstenhöfe und zumindest einige ihrer Angehörigen in der république des lettres keineswegs nur Randfiguren waren, sondern als Adressaten und Korrespondenzpartner, als Finanziers und als Gleichgesinnte eine mitunter zentrale Rolle spielen konnten (Abrosimov 2014).

Drittens schließlich haben wichtige Exponenten der Aufklärungsforschung zwischen verschiedenen, nach sozialer Position der Aufklärer oder der Radikalität ihrer Gesellschaftskritik unterschiedenen Strängen der Aufklärung differenziert. Robert Darnton zufolge war die antihöfische Pamphletistik das Werk von sozial und wirtschaftlich marginalisierten Autoren („Grub Street“), die aus einer Außenseiterposition heraus das politische System und die gesellschaftlichen Hierarchien infrage gestellt hätten (Darnton 1996, Darnton 2000). Jeremy Popkin und Simon Burows haben jedoch gezeigt, dass zahlreiche der von Darnton angeführten Pamphletisten im Dienste von hochrangigen Hofpersönlichkeiten standen, die Auseinandersetzungen bei Hofe auch publizistisch ausfochten (Popkin 1989). Selbst grundsätzliche Herrschafts- und Systemkritik fand innerhalb der europäischen Fürstenhöfe genügend Resonanzräume. Darntons Modell von an die soziale Position der Sprecher gekoppelter Kritik ausbauend, hat Jonathan Israel im Anschluss an Margaret Jacob grundsätzlich zwischen moderater und radikaler Aufklärung unterschieden: Während Israel die moderate Aufklärung (der er u.a. Locke, Voltaire, Rousseau, Wolff zurechnet) im Umkreis der Fürstenhöfe verortet und ihr somit den Willen zu einer umfassenden Kritik bestehender politischer Verhältnisse abspricht, sei eine kleine Gruppe radikaler Aufklärer (Spinoza, Raynal, Diderot, Holbach, Helvetius) – meist im Untergrund und politischen Verfolgungen ausgesetzt – für eine radikale politische Umgestaltung eingetreten. Letztlich sei ihr politischer Kampf in die Französische Revolution gemündet und habe den modernen politischen Werten und Strukturen der westlichen Welt zu ihrem entscheidenden Durchbruch verholfen (Israel 2011, Israel 2014). Da diese Autoren stets Distanz zur politischen Elite gewahrt hätten, seien sie auch in der Lage gewesen, die bestehenden politischen Verhältnisse radikal in Frage zu stellen. Für das Thema der Tagung ist hier vor allem wichtig, dass Israels Konzept gerade in der behaupteten Herrschaftsferne der als radikal geadelten Autoren nicht zu überzeugen vermag (Pečar/Tricoire 2015). Für viele von ihnen (z.B. für Raynal und für Diderot) lassen sich enge Verflechtungen mit europäischen Fürstenhöfen unschwer aufzeigen. Gerade die als besonders radikal apostrophierten Schriften Diderots zirkulierten ausschließlich im Rahmen der Correspondance littéraire, philosophique et critique, deren Abonnenten fast ausnahmslos Mitglieder des europäischen Hochadels waren, und eine Reihe besonders „radikaler“ Aufklärer fand gerade an Fürstenhöfen Anstellung und Schutz vor Verfolgung (Abrosimov 2014, Jauch 1998, Champion 2003).

Alle drei hier skizzierten Deutungsmuster präsentieren letztlich allzu schematische Dichotomien von Aufklärung und Gegenaufklärung, von adlig dominierten Fürstenhöfen und einer ihnen entgegengesetzten bürgerlichen Welt, von Fortschritt und Beharrung, von vormoderner ständischer Gesellschaft und moderner, diese überwindender Aufklärung. Dabei bestimmen unserer Meinung nach nicht eindeutige und dauerhafte Grenzziehungen und Frontstellungen ideologischer, sozialer oder politischer Art das Bild, sondern situative Bezugnahmen in konkreten Sprechakten, die in jeweils spezifischen diskursiven und politischen Kontexten an bestimmte Diskurstraditionen anknüpfen. In diesen Kontexten lassen sich vielfach geknüpfte Verbindungslinien zwischen höfischen und außerhöfischen Netzwerken bis mindestens zum Ende des 18. Jahrhunderts aufzeigen. Und innerhalb dieser Netzwerke wird das antihöfische Argument bzw. der antihöfische Affekt keineswegs nur von außerhalb der Höfe Stehenden zielgerichtet eingesetzt, um damit bestimmte Aussagen zu ermöglichen, bestimmte Ziele zu verfolgen und bestimmte Wirkungen zu erzielen.

Es bedarf also einer grundsätzlichen Neubewertung der europäischen Fürstenhöfe als Orte der Aufklärung, als Versammlungs- und Kommunikationsräume von Aufklärern, als Resonanzräume aufgeklärter Diskurse und als Räume der Formulierung aufgeklärter Projekte.

Hier kann an neuere Forschungen angeknüpft werden, in denen die sozialen und kommunikativen Verbindungen zwischen den politischen Eliten an den europäischen Fürstenhöfen und aufgeklärten Autoren betont werden. Darüber hinaus schließt die Tagung an die aktuelle Neubewertung der Aufklärung an, welche in der Historiographie lange vorherrschende Dichotomien wie Religion und Aufklärung zu Gunsten differenzierter Ansätze, die vielmehr die engen personellen, institutionellen und konzeptionellen Verbindungen hervorheben, überwunden hat (Sheehan 2003, Robertson 2007, Gregory 2009, Theis 2009, Theis 2010). Für das Verhältnis von Hof und Aufklärung steht eine Neubewertung noch aus.

Dabei sollten möglichst viele europäische Höfe in diesen Vergleich mit einbezogen werden, also neben den eher klassischen Fallbeispielen der Aufklärung in Frankreich, England und – mit Abstrichen – auch Deutschland – auch Spanien und Portugal, Italien, Polen, Russland, Dänemark und Schweden. Hier wird jeweils zu fragen sein, welche politischen Akteure sich – auch – als Förderer der Aufklärung in Szene setzten, inwiefern sie dabei den Kontakt mit aufgeklärten Autoren suchten, welche Projektideen und öffentlichen Debattenbeiträge sich aus diesen Verbindungen jeweils speisten und welche Wahrnehmung bzw. welche Wirkung diese Impulse in der höfischen wie der außerhöfischen Öffentlichkeit jeweils auslösten. Dabei sollte stets darüber reflektiert werden, inwiefern diese Verbindungen etwas aussagen über Fürstenhöfe als Begegnungs- und Resonanzräume der Aufklärung. Im Fokus steht dabei das 18. Jahrhundert, insbesondere die Jahrzehnte ab etwa 1730, als sich das Rollenbild des philosophe bzw. des Aufklärers zunehmend fest etabliert hat und sich eine laufende Debatte darüber, was Aufklärung sei und was sie bewirken solle, beobachten lässt.

Auf der Tagung sollen außerdem die antihöfischen Diskurse und Sprechakte im Umkreis der europäischen Fürstenhöfe des Ancien Régime vergleichend in den Blick genommen werden. Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum:

Lassen sich an den Fürstenhöfen unterschiedliche Spielarten einer Infrastruktur unterscheiden, mit der Aufklärer in die höfische Kommunikation einbezogen werden konnten? Neben der Bekleidung von Hofämtern gab es z.B. auch soziale Integrationsmechanismen (Soupers, Musik, Spiele). Gab es Schlüsselämter für die Institutionalisierung der Aufklärung bei Hof (Hofprediger, Leibärzte, Bibliothekare, etc)? Zu fragen wäre in diesem Zusammenhang auch nach hofnahen Instutionen (Akademien, ausgewählte Schulen) und Assoziationen, welche nicht unmittelbar der rechtlichen Sphäre des Hofes zugehörig waren, aber in einen erweiterten Hofbegriff integriert werden können.

Welche Autoren und Personen taten sich an unterschiedlichen Fürstenhöfen in Europa als Wortführer der Hofkritik hervor? Welche verschiedenen Genres hat die Hofkritik hervorgebracht und welcher Medien haben sich die Kritiker dabei bedient? An welche Öffentlichkeit war diese Kritik jeweils gerichtet bzw. adressiert? Was genau wird angeprangert, woraus bezieht die Hofkritik ihre Legitimation? Was für ein positives Gegenmodell wird etabliert? In welchem Abhängigkeitsverhältnis stehen die Autoren der Hofkritik zu Mitgliedern des Hofes? Welche Folgen hat die Ablehnung des Hofes in den Kreisen der Kritiker bzw. die Nutzung antihöfischer Diskurse?

Gefragt werden soll aber auch nach der Funktion dieser Positionierungen und Selbstbeschreibungen: Wie offen war eine Selbstverortung in der Aufklärung an Höfen möglich? Während es in einigen Territorien möglich oder gar hilfreich war, bei Hof als „Aufklärer“ oder “philosophe“ aufzutreten, war dies andernorts schwierig, unüblich oder unmöglich. Auch jene Höfe wie etwa der britische, an denen in einem ähnlichen institutionellen Kontext vergleichbare publizistische und soziable Praktiken ohne expliziten Bezug auf Aufklärung oder philosophie verfolgt wurden, sollen also in die Diskussion einbezogen werden.

In kritischer Auseinandersetzung mit einer Forschung, die Aufklärer bei Hofe entweder ans Ende einer über das Zeitalter des Humanismus hinaus verlängerten Geschichte gelehrter Fürstenberater stellt oder an den Beginn der Geschichte des modernen Intellektuellen, soll gefragt werden, ob die Aufklärer bei Hofe ein eigenes Rollenmodell ausbildeten.

Damit widmet sich die Tagung einem zentralen Themenfeld der politischen Geschichte, der  Ideen- und der Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts und leistet über die Aufklärungs- und die Hof-Forschung hinaus einen grundlegenden Beitrag für eine Neubewertung der Transformationsepoche zwischen Vormoderne und Moderne.

Literatur

  • Abrosimov, Kirill: Aufklärung jenseits der Öffentlichkeit. Friedrich Melchior Grimms »Correspondance littéraire« zwischen der République des lettres und den europäischen Fürstenhöfen, Ostfildern 2014.
  • Aretin, Karl Otmar von (Hg.): Der aufgeklärte Absolutismus, Köln 1974.
  • Bauer, Volker: Buchmarkt, Hofpublizistik, Interaktion: Höfischer Mediengebrauch und Medienwechsel im Alten Reich – mit einem Seitenblick auf Sachsen-Gotha, in: Daphnis    42 (2013), S 571-594.
  • Baumgart, Peter: Aufgeklärter Absolutismus (Preußen), in: Lexikon zum aufgeklärten Absolutismus in Europa. Herrscher – Denker – Sachbegriffe, hg. v. Helmut Reinalter, Wien/Köln/Weimar 2005, S. 75–84.
  • Birtsch, Günter: Aufgeklärter Absolutismus oder Reformabsolutismus? In: Reformabsolutismus im Vergleich. Staatswirklichkeit – Modernisierungsaspekte – Verfassungsstaatliche Positionen, hg. v. dems., Hamburg 1996 (a), S. 101–109.
  • Birtsch, Günter: Reformabsolutismus im Vergleich: Staatswirklichkeit — Modernisierungsaspekte — Verfassungsstaatliche Positionen, Hamburg 1996 (b) (=Aufklärung 1/1996).
  • Biskup, Thomas: Friedrichs Größe. Inszenierungen des Preußenkönigs in Fest und Zeremoniell 1740–1815, Frankfurt a. M./New York 2012.
  • Biskup, Thomas: Höfisches Retablissement: Der Hof Friedrichs des Großen nach 1763, in: Friedrich der Große – eine perspektivische Bestandsaufnahme. Beiträge des ersten Colloquiums in der Reihe »Friedrich300« vom 28./29.9.2007, hg. von Michael Kaiser und Jürgen Luh (Friedrich300-Colloquien, 1); URL: http://www.perspectivia.   net/content/publikationen/friedrich300-   colloquien/friedrich-   bestandsaufnahme/biskup_   retablissement    (Zugriff vom 4.7.2015).
  • Burrows, Simon: Blackmail, Scandal, and Revolution. London’s French libellistes, 1758-1792, Manchester 2006.
  • Calhoun, Craig: Habermas and the Public Sphere, Cambridge, Mass. 1992.
  • Champion, Justin: Republican Learning: John Toland and the Crisis of Christian Culture, 1696-1722, Manchester 2003.
  • Darnton, Robert: The Forbidden Bestsellers of Pre-Revolutionary France, New York 1996.
  • Darnton, Robert: “Philosophical Sex“. Pornography in Old Regime France, in: Enlightenment, Passion, Modernity, hg. v. Mark S. Micale und Robert L. Dietle, Stanford 2000, S. 88-112.
  • Demel, Walter: Vom aufgeklärten Reformstaat zum bürokratischen Staatsabsolutismus, München 1993.
  • Gestrich, Andreas: Absolutismus und Öffentlichkeit: politische Kommunikation in Deutschland zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Göttingen 1994.
  • Gregory, Jeremy: Introduction: Transforming ‘the Age of Reason’ into ‘an Age of Faiths’: Or, Putting Religions and Beliefs (back) into the Eighteenth Century, in: Journal for Eighteenth-Century Studies 32 (2009), S. 287–305.
  • Grote, Simon: Review-Essay: Religion and Enlightenment, in: Journal of the History of Ideas 75 (2014), S. 137-160.
  • Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft. Mit einem Nachwort zur Neuauflage 1990, 2. Aufl., Frankfurt a. M. 1991.
  • Im Hof, Ulrich: Das gesellige Jahrhundert. Gesellschaft und Gesellschaften im Zeitalter der Aufklärung, München 1982.
  • Im Hof, Ulrich: Das Europa der Aufklärung, München 1993.
  • Israel, Jonathan: Democratic Enlightenment. Philosophy, Revolution and Human Rights, 1750-1790, Oxford 2011.
  • Israel, Jonathan: Revolutionary Ideas: An Intellectual History of the French Revolution, Princeton 2014.
  • Jacob, Margaret: Living the Enlightenment. Freemasonry and Politics in Eighteenth-Century Europe, New York 1994.
  • Jauch, Ursula Pia: Jenseits der Maschine. Philosophie, Ironie und Ästhetik bei Julien Offray de la Mettrie (1709-1751), München 1998.
  • Kunisch, Johannes: Absolutismus. Europäische Geschichte vom Westfälischen Frieden bis zur Krise des Ancien Régime, 2. Aufl., Göttingen 1999.
  • Lilti, Antoine: The World of the Salons: Sociability and Worldliness in Eighteenth-Century Paris, New York 2015.
  • Martens, Wolfgang: Der patriotische Minister. Fürstendiener in der Literatur der Aufklärungszeit, Weimar 1996.
  • Oevermann, Ulrich: Der Intellektuelle – Soziologische Strukturbestimmung des Komplementär von Öffentlichkeit, in: Die Macht des Geistes. Soziologische Fallanalysen zum Strukturtyp des Intellektuellen, hg. v. Andreas Franzmann / Sascha Liebermann / Jörg Tywker, Frankfurt a. M. 2003, S. 13–75.
  • Pečar, Andreas / Tricoire, Damien: Falsche Freunde. War die Aufklärung wirklich die Geburtsstunde der Moderne? Frankfurt a. M. / New York 2015.
  • Pečar, Andreas: Der Intellektuelle seit der Aufklärung. Rolle und/oder Kulturmuster? In: Das achtzehnte Jahrhundert 35 (2011), S. 187-203.
  • Popkin, Jeremy: Pamphlet journalism at the end of the Old Regime, in: Eighteenth-Century Studies 22/3 (1989), S. 351-367
  • Robertson, Ritchie: Religion and Enlightenment: A Review Essay, in: German History 25 (2007), S. 422–431.
  • Scott, Hamish M., Enlightened Absolutism. Reform and Reformers in Later Eighteenth-Century Europe, Basingstoke 1990.
  • Sellin, Volker: Friedrich der Große und der aufgeklärte Absolutismus, in: Soziale Bewegung und politische Verfassung. Beiträge zur Geschichte der modernen Welt. Festschrift für Werner Conze zum 31. Dezember 1975, hg. v. Ulrich Engelhardt, Stuttgart 1976, S. 83–112.
  • Sellin, Volker, Von der aufgeklärten Monarchie zum bürokratischen Obrigkeitsstaat. Preußens Weg in die moderne Welt, in: Wolfgang Böhme (Hg.), Preußen, eine Herausforderung, Karlsruhe 1981, S. 42-54.
  • Sheehan, Jonathan: Enlightenment, Religion, and the Enigma of Secularization: A Review Essay, in: American Historical Review 108 (2003), S. 1061-1080.
  • Theis, Robert (Hg.), Religion [Themenschwerpunkt der Zeitschrift Aufklärung 21 (2009)].
  • Theis, Robert / Michael Hofmann / Carsten Zelle (Hg.): Aufklärung und Religion. Neue Perspektiven (Aufklärung, 21), Erlangen 2010.
  • Thoma, Heinz (Hg.): Handbuch Europäische Aufklärung. Begriffe – Konzepte – Wirkung, Stuttgart 2015.
  • Vierhaus, Rudolf: Deutschland im Zeitalter des Absolutismus (1648-1763), Göttingen 1974.
  • Walker, Timothy D.: Enlightened absolutism and the Lisbon earthquake: asserting state dominance over religious sites and the Church in eighteenth-century Portugal, in: Eighteenth-Century Studies 48 (2016), S. 307-328.

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